
SWM unterstützen ThomasWimmerStiftung
100.000 Euro für Menschen in Notlagen

Foto: SWM
(SWM) Menschen in Notlagen helfen, wo andere Hilfen nicht oder nicht schnell genug greifen. Das ist der Leitgedanke der ThomasWimmerStiftung. Um zukünftig noch mehr Menschen helfen zu können, unterstützen die SWM dieses wertvolle Engagement für München mit 100.000 Euro. Im Beisein von Oberbürgermeister Christian Ude (Foto li.) übergab Dr. Kurt Mühlhäuser, Vorsitzender der SWM Geschäftsführung (2. v. re.), jetzt die Fördersumme an den Stiftungs Vorsitzenden Max von Heckel (2. v. li.) und AltOB Dr. Hans Jochen Vogel (re.), der Mitglied im Stiftungsrat ist. Dr. HansJochen Vogel: „Nur die Gesellschaft, in der man füreinander Verantwortung übernimmt, ist eine lebenswerte Gesellschaft. Der Einsatz für die Schwachen dient dem Wohl von uns allen. Die Zahl hilfebedürftiger Münchnerinnen und Münchner wächst, somit auch der Bedarf an Hilfeleistungen – das ist in der täglichen Stiftungsarbeit zu spüren. Deshalb sind weitere finanzielle Mittel notwendig. Eine Großspende, wie die 100.000 Euro der SWM, ist eine tatkräftige Unterstützung für viele Menschen.“
Christian Ude: „München bekennt sich schon seit Langem zum Ziel der solidarischen Stadt. Mit dem Qualitätssiegel „Soziale Stadt“ würdigte das Bündnis „München sozial“, zu dem sich mehr als 50 Akteure des Sozialbereichs zusammengeschlossen haben, den hohen Leistungsstandard der Stadt im Bemühen um soziale Gerechtigkeit. Die städtische Sozialpolitik knüpft gemeinsam mit Mitteln aus Stiftungen und mit Spenden ein solidarisches Netz, das im Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung 2010 mit der Kampagne „München gegen Armut” noch engmaschiger werden
soll. Wir können uns dabei auf die Unterstützung vieler Akteure verlassen, die sich für die
Stadtgesellschaft einsetzen.
Wie die SWM: Neben ihrem Engagement führen sie jedes Jahr rund eine Viertelmilliarde Euro an die Stadt ab, in Gestalt von Überschüssen, Konzessionsabgaben und Gewerbesteuer. Damit können dann z.B. Kindergärten und Krippen, Schulen und Altenheime finanziert werden.“
Dr. Kurt Mühlhäuser: „Unser wirtschaftlicher Erfolg ermöglicht es uns, wichtige Zukunftsaufgaben für die Stadt, wie den Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Fernwärme und des Glasfasernetzes, zu stemmen. Wir nehmen aber auch unsere soziale Verantwortung ernst. So verschaffen wir mit der SWM Bildungsstiftung benachteiligten Kindern und Jugendlichen mehr BildungsChancen. Gemeinsam mit Münchner Wohlfahrtsverbänden helfen wir Haushalten mit geringem Einkommen dabei, Energiekosten einzusparen. Unsere gesellschaftliche Überzeugung finden wir auch im Leitgedanken der ThomasWimmerStiftung – deshalb unterstützen wir sie.“
Max von Heckel: „Unsere Hauptaufgabe ist die schnelle und unbürokratische Hilfe, die gerade dann greift, wenn öffentliche Mittel zu spät oder gar nicht fließen. Dabei zählt jeder Euro. Wir danken den SWM im Namen der Stiftung und im Namen all der Münchnerinnen und Münchner, denen diese
großzügige Spende zugute kommen wird.“
Oberbürgermeister Thomas Wimmer – so viel mehr als „Rama dama“
Der „Wimmer Dammerl“ war ein Stadtoberhaupt, wie es im Buche steht: verantwortungsvoll,
vorausschauend, glaubwürdig,bodenständig. Er ist einer, den die Münchnerinnen und Münchner bis heute achten und verehren. Nicht zuletzt dank seines kraftvollen „Rama dama“ – der Schuttbeseitigung und des Wiederaufbaus nach dem Krieg, bei der er selbst zupackte – hat sich Thomas Wimmer (auch sprachlich) einen festen Platz in der Stadtgeschichte erarbeitet. Doch er war und bewirkte viel mehr. Der gelernte Handwerker blieb zeitlebens einer aus dem Volk und hat sich immer für die Belange der
Schwächeren und Benachteiligten stark gemacht und sich der Menschen am Rande der Gesellschaft angenommen.
Die ThomasWimmerStiftung
In diesem Sinne arbeitet auch die im Jahr 2000 von der Arbeiterwohlfahrt ins Leben gerufene
gemeinnützige Thomas WimmerStiftung. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche, Senioren und Menschen in besonderen Notlagen zu unterstützen und vor sozialer Benachteiligung zu schützen. Dem Engagement
und der ‚tätigen Mithilfe’ von Thomas Wimmer verpflichtet, unterstützt die Stiftung Menschen in konkreten Situationen, in denen öffentliche Hilfen nicht ausreichen. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt in München. Mittel aus der Stiftung ermöglichen unter anderem die Betreuung psychisch Kranker, die Unterstützung von Grundschulkindern mit erhöhtem Förderbedarf, von Kindergartenkindern mit Sprachdefiziten und von bestimmten Seniorengruppen. Da der Bedarf an solchen Hilfeleistungen aber kontinuierlich wächst, sind weitere finanzielle Mittel notwendig.
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