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"Digitale Kluft" wird größer und tiefer

Online-Banking auf Smartphones gefährlich

Mobile Version des Museumsportals

„Limux“ oder Windows? Münchens heilige Kuh auf dem Prüfstand

Münchens „digitale Bürgerbeteiligung“

 

 

 

 Forscherin warnt vor Zweiteilung der Gesellschaft

 

 

"Digitale Kluft" wird größer und tiefer

 

 

(pte) - In einer Welt, in der der Zugang zu Information und existenziellen Dienstleistungen schon mit einem einzigen Mausklick möglich ist, haben benachteiligte Menschen zunehmend das Nachsehen. Die "Digitale Kluft", die Internetnutzer von den der Gruppe der Nicht-User trennt, wird dabei immer größer und tiefer. So lautet das ernüchternde Resümee der australischen Wissenschaftlerin Lareen Newman, die sich vor allem auf den Bereich elektronische Gesundheitsservices spezialisiert hat. Demnach ist die Verlagerung entsprechender Dienste ins Netz zwar prinzipiell hilfreich, birgt aber auch die Gefahr einer Zweiteilung der Gesellschaft.

 

"Je mehr Services ins Internet abwandern, desto größer wird das Risiko, dass marginalisierte Gruppen wie Arbeitslose, Ältere, Behinderte und bildungstechnisch Benachteiligte einfach auf der Strecke bleiben", warnt Lareen Newman, die gegenwärtig als Senior Research Fellow am Southgate Institute for Health, Society and Equity der Flinders University http://bit.ly/HfR5QK in Adelaide tätig ist. "Viele Dienste verlangen heute, dass Leute Apps herunterladen oder sich auf Webseiten registrieren. Dabei wird angenommen, dass alle über einen Computer oder ein iPhone mit Internetzugang verfügen. Die Daten zeigen uns aber, dass dem nicht so ist. Diejenigen, die ohnehin schon im Vorteil sind, werden unterstützt. Die Anderen bleiben zurück", so Newman.

 

Auch Deutschland betroffen

 

Auch die deutsche Gesellschaft ist vom Problem der digitalen Spaltung betroffen. Insbesondere in ländlichen Gebieten müssen immer noch viele Menschen ohne eine Möglichkeit auskommen, über einen ausreichend schnellen Breitband-Zugang ins Web einzusteigen. "Ein schneller Internetzugang ist längst zu einem Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge geworden. Er entscheidet über gesellschaftliche Teilhabe und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit", meint Daniel Ott, Sprecher der Initative D21 http://www.initiatived21.de , gegenüber pressetext.

Ausschlaggebender Faktor Nummer eins für die "Digitale Spaltung" sei immer noch der finanzielle Status. "Je geringer das jeweilige Einkommen, desto weniger bewegen sich die Betroffenen im Netz", erläutert Ott. Auch das Alter spiele hierbei eine Rolle. "Ältere Frauen ab 70, die lediglich über eine schwache Pension verfügen, sind kaum im Web zu finden", merkt Ott an, der in diesem Zusammenhang auch den Faktor Bildungsgrad als "signifikante Einflussgröße" sieht.

 

Wohlüberlegtes Vorgehen

 

Wenn es um die voranschreitende Digitalisierung in den verschiedensten Dienstleistungsbereichen geht, spricht die australische Wissenschaftlerin aber nicht nur von Gefahren und negativen Konsequenzen. "Digitale Kommunikation kann durchaus hilfreich sein und zumindest potenziell dazu beitragen, dass der Zugang zu wichtigen Services erweitert wird. Das kann aber nur funktionieren, wenn wohlüberlegt vorgegangen wird", resümiert Newman.

 

 

Überweisung und TAN-Empfang auf demselben Gerät grob fahrlässig

 

 

Online-Banking auf Smartphones gefährlich

 

 

(pt) - Die Verbraucherzentrale Sachsen http://verbraucherzentrale-sachsen.de warnt vor der Nutzung des Smartphones für Online-Überweisungen, wenn auf diesem auch die dafür notwendigen Transaktionsnummern (TANs) per SMS empfangen werden. Bei Missbrauch kann es zu hohen finanziellen Verlusten kommen und geht zu Lasten des Verbrauchers.

"Verwendet der Verbraucher den Computer für die Überweisung und das Handy für den TAN-Empfang, dann besteht geringere Gefahr, dass Betrüger beide Geräte knacken," erklärt Sebastian Schreiber, Geschäftsführer des IT-Security-Spezialisten SySS http://syss.de gegenüber pressetext. Laufen jedoch beide Vorgänge über das gleiche Endgerät, wird das Risiko eines Missbrauches oder Datenschutzverletzungen durch Betrüger erhöht.

 

Schaden selbst zu tragen

 

Das Zwei-Wege-System soll Sicherheit bei dem System der mobilen Transaktionsnummern schaffen. Banken und Sparkassen sind sich dieser Sicherheitsproblematik bewusst und schützen sich mit dem Kleingedruckten vor der Verantwortung.

 

 

Das Smartphone (links) hat beim Online-Banking seine Tücken, wie überhaupt das SMS-Tan. Viel sicherer ist die Methode Chip-Tan mit einem vom Internet unabhängigen Eingabegerät (rechts.kostet 11.- €) und der persönichen Chip-Karte.

Foto © Rolf Bürkle

 

 

In den Geschäftbedingungen der Institute steht, dass beim SMS-TAN-Verfahren das Gerät, mit dem die TANs empfangen werden, nicht für das Online-Banking genutzt werden darf. Durch grobe Verletzungen seiner Sorgfaltspflicht hat der Verbraucher bei Nichtbeachtung dieser Vorschrift den entstandenen Schaden in vollem Umfang selbst zu tragen.

 

Auskunftspflicht über Handyverlust

 

Wenige Verbraucher sind sich dieser Regelung bewusst, so wie auch der Pflicht, dem Kreditinstitut den Verlust des Mobiltelefons zu melden, wenn es zum Empfang von SMS-TANs genutzt wurde. "Ein mündiger Konsument sollte sich auch mit dem Kleingedruckten vertraut machen", ist Schreiber überzeugt.

 

Zudem raten Computerexperten, Smartphones mit aktueller Sicherheitssoftware auszustatten, um die Ausspähung sensibler Daten durch Schadprogramme zu vermeiden. Diese Programme können durch das Verbinden des Handys mit dem Computer eingeschleust werden.

 

 

 

Mobile Version des Museumsportals

 

(RU) - Das Museumsportal München, das seit etwa einem Jahr online ist, bietet nun auch eine mobile Version für unterwegs. Wer mit seinem internetfähigen Telefon Informationen zur Münchner Museumslandschaft sucht, bekommt sie künftig kompakt und übersichtlich auf seinem Handy-Bildschirm. Annähernd 60 Museen und Ausstellungshäuser präsentieren sich im Museumsportal München mit Angaben zur jeweiligen Institution und ihren Schwerpunkten. Mit der Portalversion für Smartphones, die wie die PCVersion unter www.museen-in-muenchen.de abrufbar ist, kann man sich auch direkt zum Museum navigieren lassen.

 

 

 

„Limux“ oder doch lieber Windows?

 

 

Münchens heilige Kuh auf dem Prüfstand

 

 

(rb/RU/AA) - Es ist ein brisanter Antrag, den die Stadträtin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CSU-Stadtratsfraktion, Ursula Sabathil, jetzt einbrachte.

 

Sein Wortlaut: „Es wird geprüft, ob die Rückkehr von Limux zu Microsoft auch für die Landeshauptstadt München von Vorteil wäre.

 

Begründung: Wie man hört, ist das Auswärtige Amt (AA) von Linux zu Microsoft zurückgekehrt. Laut Bundesregierung konnte das .Sparpotential auf Grund der tatsächlichen Marktentwicklung im Software-Bereich nur in geringem Umfang ausgeschöpft werden..

 

Auch in München gibt es kontinuierlich und verlässlich Schwierigkeiten mit Limux,

wie man sowohl aus dem Stadtrat, wie aber auch und vor allem aus der Verwaltung

vernehmen kann.

 

'Mal kann man als Limux-Besitzer andere Anhänge nicht öffnen, 'mal können Nicht-

Limux-Besitzer die Limux-Anhänge nicht öffnen oder auch nicht lesen, weil nur Kra-

kelschrift erscheint. Dies ist nur ein Problem von vielen.

 

Das ist schon ärgerlich genug, wenn man mit dieser Technik Geld sparen sollte;

gänzlich absurd wäre es aber, wenn .das Sparpotential nicht ausgeschöpft würde.,

d.h. wenn man mit Limux nicht einmal Geld sparen würde.

 

Da wäre es doch nur vernünftig, ganz ohne Gesichtsverlust zu funktionierenden

Techniken zurückzukehren.“

 

Wie erwähnt: Brisant. Denn hier geht es um einen Tabubruch um eine für München vermeintlich heilige Kuh. Tabubruch deshalb, weil Frau Sabathil das nun öffentlich macht, was innerhalb der Stadtverwaltung, also bei den Betroffenen auf deren städtischen Computern dieses „Limux“,  ein Kunstwort aus München und Linux, eingesetzt ist, hinter vorgehaltenen Händen gesagt wird: Das System ist – um es schonend zu sagen – „konfliktbeladen“. Insbesondere bei der Kommunikation mit dem Rest der Welt, jener Welt also, die zu über 90 Prozent mit Microsofts Windows (aktuelle Version ist Windows 7) arbeitet. Da gehen die Probleme schon los, wenn nur von einem Windows-Rechner eine eMail an eine Adresse mit @muenchen.de geschickt wird, bzw. geschickt werden soll. Dem Absender wird gemeldet: „… wurde an xyz@muenchen.de gesendet“.  Eine Unzustellbarkeitsmeldung kommt nicht, auf telefonische Anfragen beim Empfänger freilich erfährt man dann nach Stunden, Tagen oder Wochen dass die Mail nie ankam.

 

Zufall? Übertrieben? Nun, Frau Sabathil schreibt zwar in ihrem Antrag nur: „Wie man hört, ist das Auswärtige Amt (AA) von Linux zu Microsoft zurückgekehrt“, aber das ist kein Hörensagen, sondern Tatsache. Die Süddeutsche Zeitung titelte: „Auswärtiges Amt: Ende einer IT-Revolution - Westerwelle beerdigt Linux“  

 

Der Grund geht aus einem inzwischen Im World Wide Web verbreiteten „internen Papier“ des AA hervor: Grund seien die vielen "ungelösten Interoperabilitätsprobleme", durch die die "Kommunikation und damit die Arbeitsfähigkeit zum Teil beeinträchtigt ist." Vor allem der Dokumententausch mit anderen Ressorts habe Probleme bereitet.

Weiter wird beklagt, dass kein anderes Ressort dem Außenministerium gefolgt sei. Zudem sei "ein übergreifendes Projekt zur Entwicklung eines Open Source Bundesclients" im Sommer 2010 vom Bundesministerium des Inneren (BMI) eingestellt worden, heißt es im Memorandum des Leiters des AA-IT-Referats Michael Groß.

 

Noch einmal: „…die vielen ‚ungelösten Interoperabilitätsprobleme’, durch die die ‚Kommunikation und damit die Arbeitsfähigkeit zum Teil beeinträchtigt ist. Vor allem der Dokumententausch mit anderen Ressorts habe Probleme bereitet.“ Klartext: Auch beim AA kamen Dokumente aus anderen Ressorts offensichtlich nicht an, so wie eben bei „Limux“.

 

Aber das ist nicht überraschend. Die schottische Polizei, die Stadt Birmingham und andere Großanwender mussten Gleiches feststellen und kehrten reumütig zu Microsoft zurück. So ergeht es derzeit auch einer engen Weggefährtin Münchens, der Stadt Wien. Die österreichische Hauptstadt ging es landesüblich behutsam an und stellte es ihren Mitarbeitern an den 32.000 städtischen Computern frei, Windows oder „Wienux“ zu verwenden. Ausgenommen waren 750 Computer  an den pädagogischen Arbeitsplätzen der Kindergärten, die alle voll auf Linux umgestellt waren. Nach massiven Problemen mit speziellen unentbehrlichen Programmen wurden bereits 2008 (nach drei Jahren) diese 750 Rechner wieder auf Windows zurückgeführt. Kosten: 400.000 Euro. Im übrigen bleibt es bis jetzt noch dabei, beide Betriebsysteme wahlweise anzubieten. Wohl nicht mehr lange: Von den 32.000 Nutzern verwenden ganze 280 die Linux-Variante.

 

München steht also mit seiner heiligen Kuh allein da, abgesehen von den – Vorsicht, Satire – drei Weltmetropolen Mannheim, Schwäbisch-Hall und dem bayerischen Treuchtlingen.

 

Übrigens: Die Stadtsparkasse München arbeitet nach wie vor mit Microsoft Windows. Bei 600.000 Kunden, von denen die meisten online mit dem Institut arbeiten, sind Experimente mit Risiken und Nebenwirkungen ausgeschlossen.

 

Schau’n mer mal, was nach dem Ausstieg des Auswärtigen Amtes jetzt Münchens Stadtrat entscheidet. Weltanschauliche Ansichten hinsichtlich der tatsächlich vorhandenen Monopolstellung des Hauses Microsoft sollten dabei keine Rolle spielen. Auch andere „Betriebssysteme“ wie etwa die Otto- und Diesel-Motore, haben ihre Monopole, neue – sicherlich auch gute – Entwicklungen wie etwa der Wankel-Motor hatten und haben dagegen nie eine Chance. Schon gar nicht, wenn es um „Kompatibilität“ geht. Ohne diese nämlich können Computer nicht arbeiten, ohne sie gäbe es kein Internet. Linux mit seinem verschwindend geringen Marktanteil aber ist nicht kompatibel zu den über 90 Prozent Windows-Rechnern und –Programmen.

 

 

In der Nische

Münchens „digitale Bürgerbeteiligung“

(RU) - Die Landeshauptstadt München startet ein Projekt, um gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern Ideen zur Zukunft des digitalen München zu entwickeln: Beim „Münchner Tag der Offenen Verwaltung“ beziehungsweise „Munich Open Government Day“ (MOGDy, sprich [mog’di]) handelt es sich um eine mehrmonatige, offene Online-Zusammenarbeit der Stadt mit ihrer Bevölkerung und den Unternehmen. Sie soll Antworten auf folgende Fragen bringen:

- Welche Online-Dienstleistungen wünschen sich die Münchnerinnen und Münchner von ihrer Stadtverwaltung (eGovernment)?

- Welche Formen der digitalen Bürgerbeteiligung sollte die Stadt anbieten (eParticipation)?

- Welche nützlichen Programme könnte man aus dem öffentlich zugänglichen Datenfundus der Stadt erstellen (Apps aus Open Data)?

Am 1. Dezember wurde die Online-Plattform frei geschaltet und ist über www.muenchen.de/mogdy erreichbar. In dieser ersten Phase können Bürgerinnen und Bürger alle Wünsche, Ideen und Vorschläge für ihr digitales München eintragen und gegenseitig bewerten. Den fünf besten Ideengebern winken unter anderem begehrte Wiesn-Plätze. Beim MOGDy-Camp, einer Bürgerveranstaltung am 21. und 22. Januar 2011 im Alten Rathaussaal, wird die Ideenliste abgeschlossen und der Stadt übergeben.

Gleichzeitig ist die Veranstaltung der Auftakt zur zweiten Phase: Die Stadt wird ab Januar 2011 erste maschinenlesbare Infrastrukturdaten (Stichwort „Open Data“) freigeben und die Entwicklergemeinde über einen Programmierwettbewerb einladen, daraus nützliche Software-Programme zu erstellen, mobile oder Web-Applikationen, die der Bevölkerung in München und anderen Kommunen zugute kommen sollen. Um dies zu ermöglichen, sollen die eingereichten Programme frei nutzbar (so genannte Open Source) sein. Als Anreiz werden unter den Entwicklern von einer fachkundigen Jury Preise in verschiedenen Kategorien vergeben. Die besten Programme werden von der Stadt online präsentiert.

Mit dem Projekt leistet die Landeshauptstadt München deutschlandweit Pionierarbeit auf dem Gebiet „Open Government“, der Verwaltungsöffnung durch und mit Hilfe von Informationstechnologie. „Der MOGDy ist digitale Bürgerbeteiligung auf einer neuen Stufe. Durch den Einsatz neuer Internettechnologien haben alle die Chance, ihre Erwartungen zu äußern, was zukünftig digital in München möglich sein soll. Gleichzeitig handelt es sich um ein Experiment in moderner Bürgerbeteiligung, das mit Interesse von Politik und Verwaltung verfolgt wird. Wir wünschen uns, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen an diesem spannenden Versuch beteiligen“, so Oberbürgermeister Christian Ude, der die Schirmherrschaft für den MOGDy übernimmt. Die besten Vorschläge werden dem Stadtrat vorgelegt und fließen in die eGovernment-Planungen der Landeshauptstadt ein.

Weitere Informationen auf www.muenchen.de/mogdy. Kontakt zum Projekt- Team: mogdy@muenchen.de. Postadresse: Landeshauptstadt München; MOGDy; Herzogspitalstraße 24; 80331 München.

Kommentar

Mog di net

„eGovernment“ ist weder neu noch eine Münchner Erfindung. Schon in zahlreichen Kommunen und Behörden sind „digitale Behördengänge“ möglich. Neu ist lediglich, dass München versucht, auf das eGovernment mit dem Nischenprodukt „Open Source“ zu verwirklichen und erwartet,  „nützliche Programme könnte man aus dem öffentlich zugänglichen Datenfundus der Stadt erstellen (Apps aus Open Data).“

Sparen wir uns viele Worte dazu, schauen wir uns die Zahlen an: Das – allein mit MS Office für Windows vergleichbare Programm  Open Office, das z.B. konsequenter Weise für das Open Source-Produkt Mogdy eingesetzt werden sollte, hat nach den jüngsten verfügbaren Daten bei privaten Computernutzern einen Marktanteil von 6,38%, in der Wirtschaft 2,60%, bei öffentlichen Nutzern, also z.B. Behörden, 5,27%. Im Mittel ist das ein Marktanteil von 4,90%. Was bedeutet, dass rund 95% aller Computernutzer gar keine „nützliche Programme könnte man aus dem öffentlich zugänglichen Datenfundus der Stadt erstellen (Apps aus Open Data)“ erstellen könnten.

Wozu bemerkt werden muss dass Open Office Dateien wie alle Open Source Produkte einschließlich aller Linux-Dateien  entgegen der von den Verbreitern dieser Produkte getroffenen Behauptungen nicht mit den MS-Windows Produkten voll kompatibel sind. Mit fatalen Folgen, denn die Marktanteile der aktuell eingesetzten Windows-Systeme betragen bei Windows XP 57,88% Windows 7 19,69%, Windows Vista 12,62%, Windows 2000 0,24%, Windows NT 0,2%, Windows 98 und Windows ME je 0,05%.  Zusammen sind das 90,73%. Das von der Stadt München eingesetzte Linux, das theoretisch kostenfreie Open Source-Betriebssystem, hat einen Marktanteil von winzigen 0,93%. Womit sich München mit seinen Open Scource Flops von über 90% der weltweiten Kommunikation abgrenzt. Und daraus soll mit dem „Open Scource e-Governement eine bürgerfreundliche Sache werden?

„Mogdy“ erwartet Vorschläge. Haben wir: Rückkehr zu einem brauchbaren Informationswesen, zu einem brauchbaren und rundum kompatiblen Betriebsystem. Etwa nach dem Muster der höchst datenintensiven und extrem sicherheitsrelevanten Stadtsparkasse München. Die arbeitet nämlich konsequent mit Microsofts Windows.

Rolf A. Bürkle